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HEXEN 2.0
@stevebattle for the curios folder...
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3 days ago by danbri
“The Californian Ideology” by Richard Barbrook and Andy Cameron (1995)
Not surprisingly, this optimistic vision of the future has been enthusiastically embraced by computer nerds, slacker students, innovative capitalists, social activists, trendy academics, futurist bureaucrats and opportunistic politicians across the USA. As usual, Europeans have not been slow in copying the latest fad from America. While a recent EU Commission report recommends following the Californian free market model for building the information superhighway, cutting-edge artists and academics eagerly imitate the post human philosophers of the West Coast’s Extropian cult.[3] With no obvious rivals, the triumph of the Californian Ideology appears to be complete.
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18 days ago by janpeuker
Costs of task allocation with local feedback: Effects of colony size and extra workers in social insects and other multi-agent systems
If more workers are present than needed to complete the work available, some workers will always be idle; despite this, having surplus workers makes redistributing them across the tasks that need work much faster. Thus, unexpectedly, such surplus, idle workers may potentially significantly improve system performance
allocation  ants  distributedcomputing  cybernetics 
27 days ago by yorksranter
The Human Use of Human Beings: Cybernetics Pioneer Norbert Wiener on Communication, Control, and the Morality of Our Machines – Brain Pickings
a book Wiener described as concerned with “the limits of communication within and among individuals,” which went on to influence generations of thinkers, creators, and entrepreneurs as wide-ranging as beloved author Kurt Vonnegut, anthropologist Mary Catherine Bateson, and virtual reality pioneer Jaron Lanier.
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28 days ago by Qin
硅谷技术先驱杰伦·兰尼尔说,互联网走上了歧途,你可以帮着拯救它_智能_好奇心日报
维纳在 1950 年代著书提出,如果有一种随身设备,能够实时搜集每个人的数据并给予反馈,就可以让这些行为改造实验扩展到全人类身上。他认为这会带来灾难性的结果,但离人类还过于遥远——当时还很难想象 60 年后人手一部智能手机。
JaronLanier  cybernetics 
28 days ago by Qin
Cybersin: Der Traum vom Tech-Staat – Republik
Designskizze des drehbaren Stuhls im Opsroom. Courtesy of the Stafford Beer Collection at Liverpool John Moores University Collections&Archives

Ästhetisch galt in diesem «Club-Haus» durch und durch: Form follows function. Die sieben drehbaren Sitze – in Zahl und Design das Muster einer «maximal kreativen Gruppe» (Beer) – sollten Raum für freigeistige Arbeit, vor allem aber eine umfassende Perspektive eröffnen. Wohin man sich auch wendete, informierten in die Wände eingelassene Bildschirme – in Echtzeit – über die Pegelstände der Produktion, die Zirkulation der Kommunikation oder Störungen in der Distribution. In diesem neuen fluiden Wissensregime verkörperte der langsame, intransparente Bürokrat eine Art Klassenfeind: Papier, schrieb Beer entschieden, sei von nun an «verbannt»: «The answer is Data-Feed.»

Die Datenströme sollten Ordnung ins Chaos bringen, die Verwaltung beschleunigen und die Regierung in ruhigere Fahrwasser überführen – das sanfte Schnurren der Systeme. Dabei folgte man progressiven Prinzipien: Jeder Arbeiter, keine speziell ausgebildete Elite, sollte die «Entscheidungsmaschine» (Beer) steuern können, über zehn farbige Knöpfe in der Armlehne eines jeden Stuhls. Transparenz und Überschaubarkeit waren so essenziell wie die Validität der Daten, und so unterstützte schon das Design – Apples Maxime «Let’s make it simple» nicht unähnlich – den jeweiligen Netzbetreiber dabei, Probleme faktenbasiert, schnell und fast intuitiv zu bewältigen: «Decision and Control» war nicht nur der Buchtitel eines beerschen Werkes, sondern Best Practice.

Die sagenhafte Wirkung der chilenischen Staatskybernetik entspinnt sich allerdings gerade an ihrer unvollendeten Geschichte. Ihr Funktionieren blieb Verheissung, ein Potenzial, das sich nicht entfalten konnte. Deshalb blieb Cybersyn stets mehr Neigung als Potenz, es war eine «Demokratie-Simulation» (Sebastian Vehlken), und die progressive Ästhetik verdeckte die eigentlich mangelhafte technische Ausstattung: Das Cybernet bestand nur aus einigen hundert Telex-Maschinen und einem einzigen Supercomputer, die Monitore im Opsroom waren allenfalls bessere Overhead-Projektoren, und Echtzeit bedeutete noch eine Verzögerung von 24 Stunden. Trotz allem bleibt festzuhalten: Seine technikemanzipatorischen Visionen sind bis heute unerreicht.

Die Ironie in und an der Geschichte über diesen «besonderen Traum eines kybernetischen Sozialismus» (Eden Medina) ist, dass Beers Grundrisse erst in einer überwachungskapitalistisch durchmöblierten Gegenwart, in der nun tatsächlich alles verschaltet und verdrahtet wird, neue, fragwürdige Blüten tragen. Zwar gedeihen auch heute postkapitalistische Spekulationen von der «Notwendigkeit» einer Post-Work-Society (Paul Mason oder Nick Srnicek) oder gar eines «fully automated luxury communism». Doch werden Big Data und Algorithmen auch auf weniger sozial-romantischen Pfaden zum kathartischen Lösungsmittel erklärt – vornehmlich für das «Problem» Politik.

Ein Hauptakteur war eine der eindrücklichsten Persönlichkeiten der Kybernetik-Geschichte – und zugleich ihr Enfant terrible: der britische Unternehmensberater Stafford Beer. Seine Schriften beflügelten nicht nur die wissenschaftliche Vorstellungskraft der 1950er- und 1960er-Jahre und inspirierten Musiker wie David Bowie und Brian Eno. Sie erfahren auch in diesen Tagen eine weitreichende Renaissance. So betonte zuletzt Geoff Mulgan, der Organisationsexperte des Thinktanks Nesta, die Aktualität des Mannes, seiner «grandiosen Theorie und brillanten Geistesblitze»: Beer inspiriere noch heute Regierungen, «die Verbindungen zwischen den Teilen des Systems neu zu verdrahten und dann den Sprung zu machen, Dinge auf eine neue Art zu tun».
s/w Bild von Beer der sich Notizen macht
Brillanter Theoretiker, der auch Gedichte über Kosten-Nutzen-Rechnungen verfasst: Stafford Beer, Mastermind hinter Cybersyn. Gui Bonsiepe

Stafford Beer selbst pendelte zwischen den Extremen: Er war ein unsteter Geist mit langem Bart, der einerseits sozialistische Neigungen hegte, in Öl malte, Yoga machte und denkwürdige Gedichte schrieb – unter anderem über Kosten-Nutzen-Rechnungen. Andererseits war er als Rolls-Royce- und Zigarren-Afficionado bekannt, der Tagessätze von 500 Pfund verlangte, was damals umgerechnet etwa 5000 Franken waren. Und der zu einem der international gefragtesten Industrieberater seiner Zeit aufstieg. Später sollte es nicht zu Unrecht heissen: «the man who could have run the world».

Die Popularität dieses schillernden Bonvivants war aber allenfalls nachrangig in seiner charismatischen Aura begründet, davor lag sie eher in seinem besonderen Interesse für Organisationsstrukturen und komplexe Systeme. Der computeraffine Ingenieur wandte gewinnbringend auf Unternehmen an, was er vom Mathematiker Norbert Wiener über die Kybernetik gelernt hatte, die Wissenschaft der Regelung und Nachrichten-Übertragung in Lebewesen und Maschine. In den 1950er-Jahren gründete er das weltgrösste Operations-Research-Institut, experimentierte mit technologiegestützten, feedbacklogischen Informationssystemen in Fabriken und avancierte später mit Schriften wie «Cybernetics and Management» oder «Brain of the Firm» zum Erfinder der Management-Kybernetik.
cybernetics  complexity  toread:bestof 
9 weeks ago by MicrowebOrg
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psychology  cybernetics 
10 weeks ago by zryb

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