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"Diese Körper sind von Angst erfüllt" | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG
Ein Grundfehler der liberalen „bürgerlichen“ Presse war (und ist) es meiner Meinung nach, den Vorwurf der „Lügenpresse“ nicht wirklich ernst zu nehmen, ihn nicht ernsthaft zu bedenken. Statt zu sagen – was der Wahrheit entspräche – wir sind parteiisch; wir vertreten bestimmte Interessen; und wir können das begründen: zum Beispiel das Interesse an der sogenannten Marktwirtschaft in hochtechnifizierten demokratischen Gesellschaften. Wir können begründen, warum dazu das Interesse an bestimmten Formen der politischen Auseinandersetzung gehört: im Bundestag, in den Landtagen, in den Kommunen, in Kindergärten, Schulen, in Betrieben und Vereinen. Wir können begründen, warum dazu die Akzeptanz des Gewaltmonopols des Staats gehört; die Akzeptanz der sogenannten „Gewaltenteilung“, Unabhängigkeit der Justiz. Aber auch das Recht auf Bürgerinitiativen, auf zivilen Widerstand etc. - aber nicht das Recht auf lokale „Bürgerwehren“, zumal bewaffnete, um nur dies eine Beispiel zu nennen.

Zuzugeben wäre also: „Wir sind eine interessenzentrierte bürgerliche Presse mit ganz bestimmten Werten; und sind damit in den Augen derer, die diese Werte ablehnen und bekämpfen ganz selbstverständlich Lügenpresse. Danke für das Kompliment“! – so etwa hätte eine angemessene Antwort zu lauten; und nicht: die offen Kriminellen von AfD und ähnlich einzuladen in sogenannte Talkshows, um ihnen dort zu beweisen, dass man doch nicht Lügenpresse sei, sondern objektiver Journalismus; diese Zentrallüge der „bürgerlichen Presse“ also weiter und nochmals zu verbreiten. Man hätte sich zu bekennen zur eigenen Parteilichkeit. Nämlich: „Ja, wir sind so; und wir sind gegen euch. Und wir sagen das laut, auch ohne euch dabei haben zu müssen im Diskutierstuhl“. Weil: „Ihr seid erklärte Feinde jenes demokratischen Systems, dessen Formate wir hier diskutativ repräsentieren. Und da gehört ihr nicht rein“.
politics  society  metoo  journalism  trust 
6 weeks ago by Scub4
The facts about Facebook's fact-checking program - Popular Information
Taken together, this data provides an accounting of Facebook's fact-checking efforts in the United States.

In total, these fact-checkers conducted a total of 302 fact checks of Facebook content in January 2020.

The overall volume of fact checks provides some perspective. Facebook has more than 200 million users in the United States, posting millions of pieces of content every day. The reality is that almost nothing on Facebook is fact-checked.

Assuming that Facebook paid about the same amount to its other fact-checkers, even though most were less productive, Facebook's total investment in 2019 would be about $2 million. That's an investment of 0.003% of its 2019 revenue. For perspective, it takes Facebook about 15 minutes to bring in $2 million in revenue. So one of the reasons why very little U.S. content is checked by Facebook is because Facebook spends very little money on the program.
journalism  trust  fakenews  facebook  socialmedia  Business 
6 weeks ago by Scub4
Fünf Dinge, die ich bei The Athletic über Journalismus gelernt habe |
In den vergangenen Tagen habe ich mir das Angebot, das über ein bezahltes Abo-Modell zugänglich ist, in einem freien Test mal genauer angeschaut. Mein Fazit: Ich finde den Ansatz äußerst spannend, da der Schwerpunkt aber bisher auf US-Sport und britischem Fußball liegt, bin ich unsicher, ob ich ein bezahltes Abo abschließen will (siehe Punkt 5 unten). Ich würde für diesen Journalismus aber unbedingt bezahlen, wenn er sich noch ausführlicher der Bundesliga (und bis #meinvfl aufsteigt, auch der zweiten Liga?) widmet. Denn an der Art und Weise, wie The Atheltic den Sport-Journalismus verändert, kann man etwas über die Branche in Bewegung lernen:
journalism  Media  trends  trust  sport  Innovation 
10 weeks ago by Scub4
Putting news on stage: Bringing journalism back to the theater as a public space
Audiences want proximity and, perhaps more than ever, humanity. Telling stories in a real physical space can be an antidote to the virtual epidemic.
trends  trust  strategy  loyalty 
10 weeks ago by Scub4

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