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Zum einen stellt sie eine Primärerhebung zur Arbeitssituation und Lebensführung von Beschäftigten im Bereich der einfachen Dienstleistungen dar; zum anderen geht sie der Frage nach, inwieweit in dem betreffenden Kontext tatsächlich von einem Proletarisierungsprozess gesprochen werden kann. Zur Beantwortung dieser Frage rekurriert Staab auf einen Herrschaftsbegriff, der „Herrschaft primär als Effekt und nicht als Grundlage von Akteurshandeln“ (376) versteht. Auf dieser Basis erforscht er, wie sich „soziale Rationalisierungsprozesse“ – die sich von jenen der technischen Rationalisierung im industriellen Sektor unterscheiden – zu einem segmentspezifischen Herrschaftsmodus verdichten, und was das für die Lebensführung der Akteure bedeutet. Denn nur wenn festgestellt werden könne, dass betriebliche Herrschaft in einem sozialstrukturell relevanten Bereich auch Auswirkungen auf die Lebensführung der Betroffenen habe, so der Autor in Anlehnung an Überlegungen Ralf Dahrendorfs, lasse sich der betrieblichen Herrschaft auch eine hervorragende Bedeutung für den Stellenwert gesellschaftlicher Herrschaft insgesamt zuschreiben.
2 days ago
YouTube Revenue and Usage Statistics (2018) - Business of Apps
Since 2005 YouTube has come through a remarkable transformation, from the website to host amateur videos to an actual TV equivalent. With more than 1.5 billion users and more than 300 hours of high quality video content being uploaded on the site, it’s become the most popular in the world video content website and the app for both major mobile platforms
5 days ago
jungle.world - Gestrandet in Bayern
Deutlich geworden ist seither vor allem eines: Die Umwandlung der Erstaufnahmeeinrichtungen isoliert deren Bewohnerinnen und Bewohner. Die Massenunterkünfte finden sich zum Teil weit abgelegen von Dörfern oder Städten auf ehemaligem Kasernengelände. Per Residenzpflicht wird Geflüchteten untersagt, den jeweiligen Landkreis zu verlassen. So werden sie zum Verbleib in den Ankerzentren gezwungen.
ankerzentrum 
8 days ago
Mehr Rechte für Youtuber - das will "The Youtubers Union" - Wirtschaft - News zu Unternehmen & Märkten - Berliner Morgenpost
Als Nächstes will der Youtube-Star die etablierten Gewerkschaften nutzen, um seiner Sache noch mehr Gewicht zu verleihen. Mit der IG Metall ist Sprave bereits im engen Austausch. „Wir können voneinander lernen“, sagt Vanessa Barth, die im Vorstand der IG Metall den Bereich Zielgruppenarbeit und Gleichstellung leitet.

Schließlich haben auch die Gewerkschaften ein Interesse daran, die Arbeitsbedingungen im Internet mitzugestalten. Die Zusammenarbeit könnte so weit gehen, dass Mitglieder der Youtubers Union, die auch der IG Metall angehören, den in der Mitgliedschaft enthaltenen Rechtsschutz beanspruchen können, auch für juristische Auseinandersetzungen mit Youtube.
8 days ago
Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft | Zeithistorische Forschungen
Die ersten Akte der Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft spielten vor dem Hintergrund einer wachsenden gesellschaftlichen Krisensituation. Es gehört zu den erklärungsbedürftigen Paradoxien, dass dieser Umstand den Vormarsch des Computers und der mit ihm verbundenen Kommunikationstechnologien keineswegs behindert, sondern eher befördert hat. Es ist noch einmal zu betonen, dass sich der Prozess der Computerisierung eben nicht nur in der industriellen Produktion, der Verwaltung oder dem Bankwesen vollzogen hat, sondern zeitgleich bzw. nur leicht zeitversetzt in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen – mit jeweils spezifischen Effekten und Akzeptanzbedingungen. Hinzu kommt, dass im Zuge der Computerisierung bald auch neue Wirtschaftszweige wie die Softwareindustrie14 und mit ihnen zugleich neue Arbeitsplätze entstanden.15
10 days ago
Kolumne Lügenleser: Die Blut-und-Boden-Party - taz.de
Jene, welche gestern mit Rechten reden, sind die, die heute mit Rechten feiern und morgen mit ihnen marschieren.
10 days ago
What Is the Internet Creators Guild? – Artist Rights Watch
So what is Hank up to with this Internet Creators Guild?  Spoiler alert:  It’s not a union…because unions focus on fair working conditions and collective bargaining with employers.  And Green’s Vidcon ain’t gonna encourage that sort of thing, no, no, no.   Did we say that Mr. Green’s Vidcon is funded by YouTube as a title sponsor?
icg 
15 days ago
Marxismus und Digitalisierung: Die automatische Revolution - taz.de
„Marx’ Analysen der technologischen Entwicklung seiner Zeit haben sicher einen Gebrauchswert für die Analyse der gegenwärtigen Entwicklung.“ Jedoch sei die Überhöhung dieses Textabschnitts „eigentlich grotesk. Was Marx absolut nicht behauptet, ist alles, was in den Text hineingedeutet wird: dass Wissen an die Stelle von Arbeit trete oder dass die Bedingungen des Marktes gesprengt würden. Paul Mason liest da hinein, was da nirgends steht. Er ist kein Ökonom, und von der IT versteht er nichts“, so Krätke.
marx  maschinenfragment 
15 days ago
How Algorithms Can Learn to Discredit the Media – Guillaume Chaslot – Medium
Let’s imagine that some YouTube videos were to convince me that “the Media is lying”. I would respond by spending less time consuming “the media”, and, probably, more time on YouTube. Since YouTube optimizes watch time, these videos will become highly recommended.

Let’s imagine that some YouTube videos were to convince me that “the Media is lying”. I would respond by spending less time consuming “the media”, and, probably, more time on YouTube. Since YouTube optimizes watch time, these videos will become highly recommended.

Fake news and defamation are nothing new. What is new, though, is the role of AI in their propagation. AIs are designed to maximize watch time, which can have the side effect of favoring content that decreases engagement with other channels. Channels claiming “the media is lying” might benefit from a significant amount of “free advertisement”.
22 days ago
YouTube stops recommending alt-right videos – Digital Social Contract
Social media companies have been heavily scrutinized for their role in the hosting and spread of divisive, harmful, and misleading content online.

When you watch a YouTube video, a list of recommendations videos to watch next is displayed on the right hand side of the screen. By default, YouTube automatically plays the first video on this list after the current video ends.

These videos are designed to keep users on the platform — YouTube’s business model depends on it. As the Advisor at the Center for Humane Technology and ex-YouTube employee Guillaume Chaslot points out, YouTube’s complex artificial intelligence is used to pursue a simple goal: “maximize watch time.”
youtube 
22 days ago
Facebook Restores Iconic Vietnam War Photo It Censored for Nudity - The New York Times
Facebook uses a combination of algorithms and human moderators to review photos that can potentially break its rules. In this case, the photo was tagged for removal by one of Facebook’s algorithms, which was then followed up by a human editor, according to a person at the company who spoke on the condition of anonymity because she was not authorized to speak publicly.
facebook 
6 weeks ago
Die Plattform-Ökonomie ist kein originärer Wachstumssektor - RLS
Beverly Silver hat sich mit der Frage befasst, wie Arbeiter*innen Macht aufbauen können. Eine Quelle ist dabei die Verhandlungsmacht auf Betriebsebene, die die Arbeiter*innen aufgrund ihrer spezifischen Position im Kapitalismus inne haben. Und diese Verhandlungsmacht kann relativ unabhängig sein von ihrer Zahl. Die Beschäftigten in Schlüsselbetrieben der Automobilindustrie waren dafür ein gutes Beispiel, aber ähnliches gilt heute auch für Hafenarbeiter, weil ein Streik dieser Arbeiter*innen an der amerikanischen Westküste beispielsweise die gesamte Wirtschaft der USA in Mitleidenschaft ziehen würde. Zwar gibt es nicht so viele Hafenarbeiter*innen, aber sie verfügen über einige Verhandlungsmacht. Ähnlich verhält es sich aus meiner Sicht mit den Beschäftigten in der Technologiebranche, da sie einen zentralen Ort im Wirtschaftsgeschehen inne haben und ich denke, die Linke sollte versuchen, sie von ihrer eigenen Handlungsmacht zu überzeugen und für linke Ziele zu mobilisieren.
srnicek  frey  rls 
7 weeks ago
BuzzFeed’s unpaid quiz genius, Rachel McMahon, on the layoffs and why she works for free.
A job at BuzzFeed was something I had seriously thought of, but I wasn’t too confident I’d ever be able to make it into such a big company. Now, I don’t think I see it as much of a career option.
buzzfeed 
7 weeks ago
Wenzel: Cultural Studies
Fühlten sich Adornos Adepten in der Kunst- und Kulturwissenschaft mit ihrer tendenziellen Verachtung von Populärkultur als austauschbarer "Massenkultur" und leicht zu durchschauendem Massenbetrug an einer vorgeblich bewusstlosen Bevölkerungsmasse auch noch bis in die achtziger Jahre bestätigt, fragten die britischen CS bereits in den fünfziger Jahren nach den konkreten Lebensweisen der unterprivilegierten Klassen. Raymond Williams, einer der Gründerväter der CS, entwickelt in dieser Zeit ein Konzept von Kultur als "Lebensweise", die sich in der Alltagspraxis täglich reproduziert und sehr wohl in ökonomische, gesellschaftliche und politische Machtstrukturen eingebettet ist, sich aber nicht im orthodox-marxistischen Sinne als Überbauphänomen isolieren lässt.
7 weeks ago
FCJ-022 From Precarity to Precariousness and Back Again: Labour, Life and Unstable Networks | The Fibreculture Journal : 05
‘What concerns temp workers the most is not so much a $2 an hour pay raise or safer working conditions. Rather, they want the ability to create, to look forward to something new, and to reclaim the time of life’. How does this desire to create, all too easily associated with artistic production, intersect with the experiences of other workers who engage in precarious forms of labour?

With the transformation of labour practices in advanced capitalist systems under the impact of globalisation and information technologies, there has arisen a proliferation of terms to describe the commonly experienced yet largely undocumented transformations within working life. Creative labour, network labour, cognitive labour, service labour, affective labour, linguistic labour, immaterial labour; these categories often substitute for each other, but in their very multiplication they point to diverse qualities of experience that are not simply reducible to each other.
7 weeks ago
The platform metaphor, revisited – Culture Digitally
Figuratively, a platform is flat, open, sturdy. In its connotations, a platform offers the opportunity to act, connect, or speak in ways that are powerful and effective: catching the train, drilling for oil, proclaiming one’s beliefs. And a platform lifts that person above everything else, gives them a vantage point from which to act powerfully, a raised place to stand.

1. Platform downplays the fact that these services are not flat. Their central service is to organize, structure, and channel information, according both to arrangements established by the platform (news feed algorithms, featured partner arrangements, front pages, categories) and arrangements built by the user, though structured or measured by the platform (friend or follower networks, trending lists). Platforms are not flat, open spaces where people speak or exchange, they are intricate and multi-layered landscapes, with complex features above and dense warrens below. Information moves in and around them, shaped both by the contours provided by the platform and by the accretions of users and their activity – all of which can change at the whim of the designers. The metaphor of platform captures none of this, implying that all activity is equally and meritocratically available, visible, public, and potentially viral.

2. The platform metaphor also obscures the fact that platforms are populated by many, diverse, sometimes overlapping, and sometimes contentious communities. It is absurd to talk about Facebook users, as if two billion people can be a single group of anything [...].

3. Platform also helps elide questions about platforms’ responsibility for their public footprint. Train platforms are not responsible for the passengers. Like other metaphors like conduit and media and network, platform suggests an impartial between-ness that policymakers in the U.S. are eager to preserve – unlike European policymakers, where there is more political will to push responsibility onto platforms, though in a variety of untested ways. When, as Napoli and Caplan point out, Facebook refuses to call itself a media company, they are disavowing the kind of public and policy expectations imposed on media. They’re merely a platform.

4. Finally, platform hides all of the labor necessary to produce and maintain these services. The audience is not supposed to see the director or the set decorators or the stagehands, only the actors in the spotlight. Underneath a platform is an empty, dusty space – it’s just there. Social media platforms are in fact the product of an immense amount of human labor, whether it be designing the algorithms or policing away prohibited content. When we do get a glimpse of the work and the workers involved, it is culturally unexpected and contentious: the revelation, for example, that Facebook’s Trending Topics might have been curated by a team of journalism school grads, working like machines. What if they make mistakes? What if they are politically biased? How are humans involved, and why does that matter? Platform discourages us from asking these questions, by leaving the labor out of the picture.

We need not discard the term, just to swap in another metaphor in its place. It is not as if it’s impossible to think about these obscured aspects of platforms; the metaphor can downplay them, but cannot erase them. But we have to either struggle upstream against the discursive power of the term, or playful subvert it.
platform  gillespie 
7 weeks ago
Die nächste Revolution / Revolutionäre Politik weiß heute mehr als die Grundlagen, die in den Schriften der Klassiker stehen – aber diese Grundlagen braucht sie (junge Welt)
Revolution ist Arbeit, die nicht bezahlt wird, gegen Arbeit, die schlecht bezahlt wird. Revolution ist Gewalt gegen Gewalt. Revolution heißt Verluste an Menschenleben, mindestens aber an Menschenglück, an Muße, auch an sozial zuträglicher Produktivität. Revolution heißt Irrtümer, Fehler und Verbrechen auch bei denen, die das Schlechte ändern. Wer hat denn Spaß an Irrtümern, Fehlern und Verbrechen, wer ist verrückt genug, sich darauf zu freuen? Man muss die Revolutionen nicht lieben, hat Peter Hacks geschrieben. Es gibt wenige, die es über sich gebracht haben, eine Revolution zu lieben, etwa die große Revolutionärin, in deren Namen wir hier versammelt sind – Rosa Luxemburg besaß die moralische Kraft dazu, die intellektuelle Integrität, den furchtlosen Weitblick, der sah, dass nichts sonst weiterführt. Das kann man nicht von allen verlangen.

Der Imperialismus teilt und herrscht. Aber er zwingt die Beherrschten aller Kontinente auch in einen neuen Zusammenhang miteinander, den sie begreifen und gegen die Herrschenden und Besitzenden kehren könnten.
dath  revolution 
7 weeks ago
Elisabeth Furtwängler im Interview:"Machen Frauen etwas anderes als Beauty Content, bekommen sie Hate" | NEON
Ja, vor allem, dass der Korridor für Frauen, von dem was sie erfolgreich veröffentlichen, thematisch sehr eng ist. Das ist sehr auf Beauty-Themen konzentriert. Männer haben eine viel größere Bandbreite. Die machen Comedy, Politik, Games und sind auch vom Aussehen her diverser: Männer sind auf YouTube mal dick, mal dünn, mal groß, mal lustig. Bei Frauen zeigt sich sehr stark ein Schönheitsideal und die Inhalte sind nicht sehr vielfältig. Das hat mich überrascht, weil YouTube für mich eigentlich der Raum ist, wo man alles hochladen kann.

Das andere ist, dass es auf YouTube für Frauen schwerer ist, genauso erfolgreich zu sein wie Männer. Es gibt auf YouTube keinen Mutterschutz und so weiter. Wer nichts hochlädt, bekommt kein Geld. Der Algorithmus lässt keine Pause zu. Die Gender Gap ist dort genauso präsent.
7 weeks ago
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